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Sonderbericht über Avatar®, 2003

Erarbeitet von Star’s Edge International

Jemand stellte einmal fest, dass die lohnendsten Bemühungen jene seien, die nicht nur die angestrebten Ziele erreichen lassen, sondern die darüber hinaus Bonusergebnisse zeitigen, die ebenso gut oder sogar besser als das beabsichtigte Ziel sind. Dies wird von Avatarkurs-Absolventen immer wieder geäußert. „Es war noch besser, als ich erwartet hatte. Viel besser." „Es hat meine Erwartungen weit übertroffen."
Eine übereinstimmende Aussage, und das ist ein wichtiger Grund für die Ausbreitung von Avatar rund um den Globus, lautet: „Wow, es gibt keine Worte dafür. Darauf habe ich mein ganzes Leben gewartet."

Was ist denn nun Avatar?

Avatar ist ein gradliniger Selbst-Entfaltungskurs, der von keinerlei Glaubenssätzen, Sektenmitgliedschaf- ten oder quasi-religiösen Riten belastet ist. Aus diesen Gründen ist er der Höhepunkt der Bewegung zur Entfal-tung des menschlichen Potentials. Die Absolventen sind sich schnell einig: „Dies ist das kraftvollste, reinste Selbstentfaltungsprogramm, das zu irgendeinem Preis erhältlich ist."
Preis? Ja, Avatar hat seinen Preis, einen beträchtlichen nach manchen Maßstäben. Der grundlegende Wochenendworkshop namens ReSurfacing® kostet 225 Euro. Teil II des Kurses, der vier bis fünf Tage erfordert, kostet 450 Euro, und Teil III des Kurses, der zwei bis vier Tage dauert, kostet 1325 Euro zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. (Die Kurspreise variieren je nach Land.)
Während des Kurses erhalten die Kursteilnehmer viele Stunden persönlicher Aufmerksamkeit.
Ein Kursteilnehmer, der nach dem Teil II des Kurses nicht zufrieden ist, kann sich die gesamte Kursgebühr zu-rückerstatten lassen.

Woher kam es?

Ein Erziehungspsychologe namens Harry Palmer erschuf Avatar 1986. Er wollte ein Trainingsprogramm vorstellen, das die Menschen wertvoll finden würden. „Es ist unsere Absicht", schreibt er im ReSurfacing-Arbeits-buch, „dass die Menschen, die wir ausbilden und als Trainer des Avatarkurses lizenzieren, Geld (und nicht Anbetung noch Verehrung noch Bewunderung, sondern ausschließlich Geld) für ihre wertvolle Arbeit verlangen, und dass sie genug verlangen, damit Avatar sich weiterhin ausbreitet..."
Im Laufe von vierzig Jahren reiften die visionären Ideen, die den Avatar-Unterlagen zu Grunde liegen, im Bewusstsein von Harry Palmer. Wie viele von uns hatte Harry gelegentliche Einblicke in die Muster, nach denen die Schöpfung sich zu entfalten scheint. Doch für ihn waren kurze Einblicke nicht genug. Im Jahr 1976 gab Harry seine sichere Lehrerstelle auf und begann eine Phase der Beobachtung und Untersuchung darüber, wie das Bewusstsein arbeitet, die ein ganzes Jahrzehnt dauern sollte.
Harry ist ein Mann, der viel erreicht hat, ungekünstelt und ohne jegliches magisches Gehabe ist, doch mit einer tief verankerten Ruhe und einem warmen, blitzenden Sinn für Humor.
Er sieht weder wie ein Guru noch wie der Vorstand eines Unternehmens aus. In der Regel trägt er T-Shirts und Turn-schuhe und ist meist in der Mitte angeregter Gespräche zu finden, aber nicht unbedingt deren Fokus. Er zieht prägnante Einfachheit jedem charismatischen Drama vor.
Harry belebte die Tradition der Mysterienschulen des frühen 19. Jahr-hunderts wieder und dementsprechend sind viele seiner Schriften vertraulich. Sie werden unter Supervision ausgebildeter Avatarmaster studiert.
Diese de facto Vertraulichkeit erhält die Qualität der Unterweisung und die Frische der Unterlagen, zudem macht sie auch wirtschaftlichen Sinn.
Niemand, der Harry Palmers Techniken ohne Vorurteile studiert, kann an der tiefgreifenden Wirkung zweifeln, die sein Werk auf das kollektive Bewusstsein der Welt hat. Harrys Bücher und Kursunterlagen wurden in 20 Sprachen übersetzt, und sein Geschäftsmodell hatte einen beträchtlichen Einfluss auf die Persönlichkeits-entwicklungs-Branche.

Wer nimmt am Avatarkurs teil?

Die Teilnehmer kommen aus allen Lebenslagen – von Mönchen bis zu Finanzkapitänen – und aus einer großen Palette von Glaubensrichtungen – von Fundamentalisten bis zu Atheisten. Die meisten finden, dass Avatar ihr Verständnis des Lebens vertieft und ihre Toleranz und ihr Mit-gefühl für andere verstärkt.

Wer verwaltet Avatar?

Star’s Edge International, das Unter-nehmen, das Palmer 1986 gegründet hat, hat sicherlich sein Ziel erreicht, ein Ausbildungsprogramm zu präsentieren, das Menschen als wertvoll erachten. Ein bekannter Professor der Geisteswissenschaften, der die Kurs-unterlagen mehrmals studierthat, beschreibt sie als elegante Mischung aus fernöstlicher Philosophie und westlicher kognitiver Psychologie. Es gibt kaum Zweifel daran, dass Avatar tief-unbewusste Konditionierungen aufdeckt und die Selbstkontrolle wieder herstellt.
Heute managed Star’s Edge von den Büros in Florida aus mehrere Tausend Avatar-Lehrer (Masters) in 66 Ländern. Dieses Netzwerk wird von einem kleinen Verwaltungsstab, sowie einem internationalen Team von Star’s Edge-Trainern supervidiert, die aus China, Taiwan, Japan, Korea, Australien, Frankreich, Deutschland, den Nieder-landen, Neuseeland, den USA und Venezuela stammen. Bis heute haben 65'000 Personen Star’s Edge-Kurse abgeschlossen.

Was tut Avatar für die Menschen?

Der Avatarkurs bewirkt eine tiefgreifende Steigerung der Selbst-Bewusst-heit. Dies ermöglicht den Absolventen, ihre Werte und Ziele zu verändern. Diese Veränderungen sind selbst-bestimmt und nicht das Ergebnis von Einflüssen oder Überzeugungsversuchen durch den Lehrer. Avatar-Master werden angehalten, keine eigenen Überzeugungen an die Studenten zu vermitteln.
In einer Abschlussrede, die Harry am 28. April 1990 in Nizza hielt,
machte er klar, was er von Avatar-Mastern erwartet:
„Jeder kann entscheiden, dass seine Überzeugungen rechtschaffen seien. Jede Überzeugung kann so verkleidet werden, dass sie rechtschaffen aussieht. Rechtschaffene Überzeugungen werden auf Pergament und in heilige Bücher geschrieben. Schließlich werden sie zu Schlachtrufen auf Kriegsfahnen und werden verwendet, um irgendwelche Wahnsinnstaten zu rechtfertigen, für die kein gesunder Mensch je die persönliche Verantwortung übernehmen würde. Wenn er es täte, würde er wegen Mordes belangt und verurteilt werden. So sterben Menschen zu Tausenden, mit rechtschaffenen Überzeugungen auf beiden Seiten.
Es ist besser, dass ihr Avatar tausend Mal verleugnet, als dass ihr es auch nur einmal als eine selbstgerechte Überzeugung verwendet, um eure Handlungen zu rechtfertigen. Verfechtet kein Anliegen mehr als
persönliche Verantwortung."
Wenn genügend viele Menschen sehen können, dass der einzige wirkliche Unterschied zwischen jedem von uns nur die Überzeugungen und Ideen sind, die wir kreieren, dann wird ein spontanes, weltweites Erkennen der Tatsache folgen, dass jeder auf diesem Planeten mit allen anderen ein gemeinsames Schicksal teilt.
Als Avatar erinnert ihr euch daran, wer ihr seid und was ihr nicht seid. Ihr erinnert euch, dass ihr keine Sache seid. Ihr erinnert euch, dass ihr keine Vorstellung von Nationalismus oder Rasse seid, über die Menschen sich bekämpfen. Ihr seid weder Ausdruck von etwas, noch Identitäten. Ihr seid Ursprung dieser Dinge, und ihr könnt besseres kreieren.
Gemeinsam können wir daran arbeiten, die Hungrigen zu nähren, die Um-welt zu schützen und für den Frieden zu sprechen – diese Bemühungen geben uns die nötige Zeit, um Avatar zu verbreiten und eine erleuchtete planetare Zivilisation zu erschaffen. Am Ende liegt die wirkliche Lösung dieser Probleme dort, wo sie angefangen haben – im Bewusstsein."

Was ist persönliche Verantwort-ung?

Persönliche Verantwortung ist die Fähigkeit, selbst zu entscheiden und die eigenen Wahlmöglichkeiten und Handlungen zu bestimmen. In Avatar wird dies Ursprung sein genannt. Ein natürliches Ergebnis, das eintritt, wenn diese Fähigkeit vergrößert wird, ist, dass Menschen Bereiche in ihrem Leben entdecken, über die sie keine Kontrolle hatten.
Ein grundlegendes Merkmal von Menschen, die die Erschaffung einer erleuchteten planetaren Gesellschaft unterstützen, ist ihre hoch entwickelte persönliche Verantwortlichkeit. Avatar legt soviel Gewicht auf persönliche Verantwortung, weil dies direkt zur Erschaffung einer erleuchteten planetaren Gesellschaft beiträgt.

Gefällt Avatar einem jeden?

Nein. Leider empfinden nicht alle so wie Star’s Edge, was persönliche Ver-antwortung anbelangt. Dies ist ein komplexes Thema, das gelegentlich zu Presseangriffen gegen Avatar geführt hat. Manche Personen, Organisationen und sogar Länder entfalten eine extreme psychologische Dominanz über das Leben der Menschen. Psychologen bezeichnen diese Dominanz/ Unter-werfung als eine Form von Ko-Abhängigkeit. Wenn das Opfer einer solchen Beziehung die persönliche Verantwortung vergrössert, ist der dominierende Partner – oder die Organisation oder das Land – bedroht. Das heißt: Persönliches Wachstum auf Seiten des Opfers bedroht den Status Quo. Aus der Sicht des Überlegenen ist Avatar eine Bedrohung – etwas, das als gefährlich verunglimpft und vermieden werden muss. Solche Menschen haben sogar den Vorwurf erhoben, Avatar sei eine Gehirnwäsche-Sekte. Ironischerweise sind gerade die, die solche Vorwürfe erheben, meist selbst des Vergehens schuldig.
Eine junge Frau aus Deutschland verließ ihren Freund, nachdem sie den Kurs gemacht hatte. Sie beschreibt ihre Entscheidung als: „Ich wachte auf und merkte, dass ich in einer unglücklichen Beziehung gefangen war." Doch ihr Freund behauptet, sie habe eine Gehirnwäsche gehabt. Obschon dies völlig unwahr ist, fand die lokale Presse die Geschichte des Freundes sensationsverdächtig und beschrieb Avatar als „gefährliche Sekte, die Gehirnwäsche betreibt".
„Wir machen keine Gehirnwäsche", erklärte eine Sprecherin von Avatar. „Ganz im Gegenteil. Wir helfen Menschen, begrenzende Überzeugungen zu erkennen, die sie möglicherweise nicht freiwillig angenommen hatten oder derer sie sich nicht einmal be-wusst waren. Wir zeigen ihnen, wie sie ihre Überzeugungen verändern können, wenn sie dies wollen. Wir sagen den Leuten nicht, was sie glauben sollen, noch vertreten wir irgendwelche Überzeugungen als die wahren. Wir helfen den Menschen ausschließlich, die Verbindung herzustellen zwischen den Konsequenzen, die sie im Leben erfahren und den Überzeugungen, die sie haben. Avatar lehrt persönliche Verantwortung".
„Fragen Sie sich selbst: Was für eine Art Mensch würde gesteigerte Be- wusstheit und persönliche Verantwor-tung als gefährlich bezeichnen?"

Wie sieht Avatar die Medien?

In einem Briefing meinte Harry Palmer zu Masters:
„Es überrascht nicht, dass die besten Journalisten Integrität und die Fähig-keit, eine Geschichte ehrlich darzustellen, zu ihren höchsten Gaben zählen. Sie wissen: Wenn sie eine falsche Geschichte bringen oder sich von jemandem, der einen Groll hegt, manipulieren lassen, kann ihre Glaubwür-digkeit unter Kollegen und Herausge-bern für immer verloren sein.
Fähige Journalisten hassen es, wenn sie Richtigstellungen schreiben müssen; Richtigstellungen sind Karrierekiller. Bringe also niemals einen Reporter in eine Lage, wo er dies tun muss. Erzähle ihnen die Wahrheit; vertraue ihnen, bis sie dir einen guten Grund geben, es nicht zu tun.
Wenn du einem gleichgültigen oder feindseligen Reporter in die Arme läufst, der von Deadlines gehetzt, den Gerüchten und dem Klatsch unserer Feinde aufsitzt und die Fakten ignoriert, sorge dich nicht zu sehr; am Ende gewinnt immer die Wahrheit."

Die Aufgabe von Avatar

Avatar ist die Vorhut der wichtigsten Kampagne der Menschheit: Eine erleuchtete planetare Zivilisation zu erschaffen.
Ist dies einfach eine unmögliche, größenwahnsinnige Idee?
„Illusionen von Größe", meint Harry Palmer in seinem Bestseller DIE KUNST BEFREIT ZU LEBEN, „sind nur solange illusorisch, wie sie nicht umgesetzt sind. Andernfalls sind sie große und edle Taten."
In einem privaten Interview sprach Harry Palmer über seine Strategie, zu einer erleuchteten planetaren Gesell-schaft beizutragen:

F.: Die erste Frage ist: Warum?
Harry: Ich habe in meinem Leben viele Berufe ausgeübt, und in den meisten war ich erfolgreich. Doch die Aufgabe, die wirklich zu mir passt, bei der ich mich in meiner Seele gut fühle, ist, zur Erschaffung einer erleuchteten planetaren Zivilisation beizutragen.

F.: Wie beschreibst du dich?
Harry: Ich wurde schon ‚hart gesottener Visionär‘ genannt. Ich vermute, das dies zum Teil mit dieser utopischen Vision einer erleuchteten planetaren Gesellschaft zusammenhängt. Und hart gesotten, weil ich nie aufgebe.

F.: Wie planst du, Erfolg zu haben, wo andere gescheitert sind?
Harry: Mein Plan ist wirklich ziemlich einfach: Hilf der Person neben dir aufzuwachen, und wenn dies geschieht, sag ihr, sie solle es weitergeben. Natürlich, wenn du die besten, vollzeitlichen Bemühungen eines Menschen willst, sind einige gesellschaftliche und wirtschaftliche Realitäten zu beachten und zu adressieren. Menschen lieben es, sich gegenseitig zu helfen, doch möchten sie auch bequem leben und Freunde haben. Daher müssen die Lektionen, die zum Erwachen führen, für die Menschen, die sie empfangen, wertvoll sein, und sie sollten dafür mit Freude einen fairen Preis zahlen.
Eine der Lektionen, die ich vom Leben gelernt habe, ist, dass nicht nur negative Verhaltensweisen ansteckend sind, sondern dass auch selbstloser Dienst am Anderen ansteckend ist. Dies ist meine Strategie, um zu einer erleuchteten planetaren Gesellschaft beizutragen. Gemeinsam können wir eine Epidemie von Mitgefühl und erleuchtetem Verstehen erschaffen.

 

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